Portrait Barbara Rigert Lehmann

Barbara Rigert

 In der Geburstsanzeige stand: "De Storch hed üs e Barbara broocht..." Das Datum war der 12.November 1958, und der Ort des Geschehens war Luzern. Bereits in der Kindheit kam ich mit Kontakten aus der Geistigen Welt in Berührung und hielt es für völlig normal, Verstorbene sehen und hören und mich mit ihnen unterhalten zu können. In der Schulzeit wurde diese Begabung mehr und mehr zur Belastung, da sich die Informationen aus der Gesitigen Welt oftmals auf Zukünftiges bezog, wurde ich anderen Menschen "unheimlich". Die gesamte Kinder-, Jugend- und frühe Erwachsenenzeit war deshalb nicht einfach, da ich mich mehr und mehr zurückzog, weil ich mit Anderen oftmals nicht dieselben Interessen teilte und immer öfter den Eindruck hatte, nicht "im richtigen Film" zu sein.

 

Die Berufswahl war schwierig und geprägt von vielen "Try & Error's". Ich lernte Journalistin, arbeitete als Werbetexterin und hatte trotz grossem Berufserfolg das Gefühl, dass dies doch noch nicht Alles sein könnte.

Die 1982 geschlossene Ehe, aus der zwei Kinder entstanden, zog eine Scheidung nach sich, der auch eine berufliche Neuorientierung folgte; ich bildete mich zur Krankenschwester aus und war vor allem im geriatrischen Bereich tätig . Da dir reine Schulmedizin meinem Verständnis von Ganzheitlichkeit nicht entsprach, erlernte ich diverse alternative Therapieformen, unter anderem Bachblütentherapie, Craniosacral-Therapie, Pranic Healing und Reiki, später kam dann noch eine Ausbildung bei Dr. J. E. Sigdell, als Rückführungs-Therapeutin dazu.

Dank der Hilfe eines sehr speziellen Mensches, der meine Medialität erkannte und mich mit nach Stansted  nahm, konnte ich endlich beginnen, meine medialen Anlagen gezielt zu entwickeln. Am Arthur Findlay College, in der Nähe von London GB, absolvierte ich die mediale Ausbildung, wo liebevolle Lehrer wie Dorothy Taylor, Gaye Muir, Marcia Day, Val Williams, Jean Basset, Stella Upton, Gerard Smith und viele andere Lehrer mir halfen. Die Trancearbeit lernte ich unter anderem bei Muriel Tennant, Glynn Edwards, Eileen Davies, Eileen Mitchamson und Matthew Smith; im Bereich Trancehealing durfte ich vom grossen Wissen und Können von Steven Upton, Simone Key, Paulline Silver, Libby Clark und noch einigen mehr profitieren.

Im Jahre 2007 erlangte ich die Plattform Accreditation und 2008 beendete ich das SD1 und SD2, womit ich auf dem besten Wege zur SNU-Anerkennung bin. Gleichzeitig trainiere ich mit Judith Seaman, Janet Parker, Thelma Francis, Paul Jacobs, Simone Key, Simon James und anderen grossartigen Lehrern für die Ausbildung zum Tutor im Bereich Medialität.

Private Sitzungen im Bereich Medialität und Heilung gebe ich seit 1995, gründete 1999 eine Praxis, womit auch meine Arbeit als Leiterin von Zirkeln, Kursen, Seminaren und Workhops begann.

Ebenfalls im Jahr 1999 fand ich in Frank Lehmann einen Lebenspartner, der meine Medialität nicht nur verstand und unterstützte, sondern seine Anlagen ebenfalls entwickelte, wobei sein Schwerpunkt anfänglich im Bereich Heilung lag,  und er so mehr und mehr die Heilsitzungen übernahm, während bei mir die mediale Arbeit und vor allem die Lehrtätigkeit zum Schwerpunkt wurde.

Ab dem Jahr 2003 wurde die Berufung immer mehr zum eigentlichen Beruf und mit dem Bezug der neuen Räumlichkeiten in Rothenburg begann mit der Selbständigkeit ein weiterer neuer Lebensabschnitt, der von der Hochzeit mit Frank in Stansted gekrönt wurde.

Die nächste Veränderung fand 2005 statt, da die Nachfrage nach medialen Sitzungen, Demonstrationen und Kursen stetig zugenommen hatte, übergab ich die Heilungssitzungen und die Leitung des Heilungsabendes an Frank; ebenso ist er vermehrt als Lehrer im Bereich Heilung im Einsatz.

Im Jahr 2006 kamen wiederum neue Herausforderungen auf mich zu, die Praxis an der Rosengartenstrasse 1 wurde zu klein und so entstand an der Buzibachstrasse 43 etwas ganz Neues. Aus der Praxis, in der ich früher hauptsächlich alleine tätig war, wurde ein Ausbildungs- und Beratungszentrum, an dem mehr und mehr auch noch weitere Gastmedien und Gasttutoren und Experten tätig wurden.  Die neuen grossen, hellen Räumlichkeiten brachten auch eine ganz neue, kreative Energie mit sich und wir Alle geniessen an sonnigen Tagen die Terrasse.

Aus all meinen Erfahrungen heraus ist es mir ein grosses Bedürfnis, den Menschen Hilfestellung zur Selbsthilfe zu geben, ihnen Mut zu machen, Eingenverantortung zu übernehmen und ihnen zu helfen, ihre Spiritualität nicht nur zu entwickeln, sondern sie auch im Alltag ganz bewusst leben zu können. 

Heute kann ich sagen, dass ich glücklich und erfüllt bin, auch wenn meine Suche lange gedauert hat, wobei ich mir bewusst bin, dass ich mich noch immer auf dem Weg und noch lange nicht am Ziel befinde. Ich darf mit voller Leidenschaft meine tägliche Arbeit tun, was mir Freude und Erfüllung bringt - aber auch die Erkenntnis, dass es hin und wieder Zeit wird, Einiges an Andere zu übergeben.

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